Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 12. Oktober 2012
Sonntag, 22. April 2012
Samstag, 14. April 2012
Ahnen (Eltern-) ehrung / *Séancen*
***
(my Grandma)
***
(my Ma)
***
(Dad as a Student)
*
(Dad as a young Boy)
*
(my Aunt as a young Girl)
***
(my Gradma´s Father)
*
(my Grandma and Grandpa who died much too early)
***
Ich mag die Textur und Schönheit dieser alten Portraits. Ich finde daß sie sich auf die wesentlichen Merkmale der Gesichter konzentrieren. Die Auflösung wirkt so fein. In einer Ecke unseres Wohnzimmers habe ich begonnen ein paar alte Bilder aufzustellen/hängen. Darunter auch ein Gruppenportrait (hier nicht zu sehen) meiner Vorfahren. Ich mag auch die Idee meinen Ahnen einen Platz zu kreiren und gleichzeitig einer Art "Ahnenverehrung" zu frönen. Unter dem Aspekt daß meine (leibliche ;) Familie eine eher sehr kleine ist, fühle ich mich beim betrachten der Bilder zugehörig zur "Sippschaft".
dazu gesellte sich ein Foto einer Séance - aus dem Internet, das mich wegen der skurrilen - naiv - wirkenden Personen ansprach. (s. unten)
I like the Texture and Beauty of old Portraits . In my Eyes they show the essential Characterists of the Faces. In an Edge of our Living Room i started to hang the old Pictures of my Forefathers. As well a Portrait of a whole Group i have not scanned. I like the imagination of being a Part of a "Clanship" in Front of the Fact my Family is now a very small one. Then i found a Picture of a Séance in the Internet - i hanged it as well, because i love the curios and comic Persons there to see.
***
Séance -
eine Séance (frz. Sitzung) ist eine spiritistische Sitzung einer Gruppe mehrerer Personen, um unter Nutzung eines "Mediums" mit einer behaupteten Welt der Toten und des Übernatürlichen (z.b. Geister o. Dämonen) in Kontakt zu treten, um "Nachrichten" aus dem Jenseits zu empfangen oder mit Verstorbenen kommunizieren zu können.
Als sichtbare Zeichen des Kontakts mit dem Jenseits werden das sogenannte "automatische Schreiben" oder die verbale Kommunikation des Mediums mit dem Jenseits interpretiert. Weitere physikalische Manifestationen sollen sich zeigen in; Materialisierung von Gegenständen, das Herausqellen von Ektoplasma aus Körperöffnungen des Mediums, Telekinese, Apportphänomene und Leviation, d.h. schwebende Gegenstände wie Tische, Klaviere. Das Medium soll über eine Eignung verfügen, in Trance zu fallen - wird/wurde anonym gehalten - und die Teilnehmer der Séance werden beschworen, keinem Außenstehenden Mitteilung zu machen. Die Séance findet in völliger Dunkelheit oder bei Kerzenlicht statt - der Raum kann mit technischen Gerätschaften versehen sein, die es ermöglichen plötzlich das Licht einzuschalten - oder den Raum ganz zu verdunkeln und Geräusche abspielen zu können. Oft existiert im Nebenraum versteckt noch jemand, der die Worte des Mediums in die passende Geräuschkulisse umsetzt und die Teilnehmer glauben lässt ein Geist spreche aus dem Jenseits. Fäden bei der Leviation sind ein weiterer beliebter Trick um um die von Geistern bewegten Gegenstände zu zeigen. Eine Séance erscheint damit als wirtschaftlich motivierte Illusions-Veranstaltung: die Teilnehmer zahlen dafür, ihren Wunsch nach Kontakt ins Jenseits erfüllt zu bekommen.
Die Hochzeiten der Séancen und spiritistischen Zirkel war in der Zeit zwischen 1850 und 1890. Allerdings gab es auch danach noch viele Sitzungen, verewigt u.a. in der US - Poltergeist - Verfilmung. In der Victorianisch - puristischen Gesellschaft wurden die Sitzungen beargwöhnt als Treffpunkt für sexuelle Ausschweifungen. Nicht immer zu Unrecht, da die Medien durch die besondere Öffentliche Aufmerksamkeit ihrer Tätigkeit es ohnehin gewohnt waren gesellschaftliche Grenzen und Konventionen zu überschreiten. So wurde Sexualität einfach esoterisch verbrämt und ermöglichte, zumindest in diesen Zirkeln, so erst ein freies Reden (und ggf. Handeln) über das in dieser Zeit unaussprechliche.
Ektoplasma: Der Begriff Ektoplasma wurde von C.R.Richet in die Parapsychologie übernommen und soll einen Stoff bezeichnen, der angeblich bei einem Medium aus den Körperöffnungen tritt. Ektoplasma soll grau-weiß oder rosa, schaumig oder leichte Fäden ziehend sein. Laut Berichten könne es aber auch bei Materialisationen fester werden. Es sei sehr lichtempfindlich und nur in dunklen oder mit Rotlicht beleuchteten Räumen sichbar. Skeptiker sagen, es handle sich einfach um Gaze.
Telekinese: bezeichnet eine Bewegung oder Ortsveränderung von Gegenständen mittels Geisteskraft.
Apportphänomene: unter einem Apport verstehen Anhänger des Okkulten das Erscheinen von Gegenständen aus dem Nichts oder von einem anderen Ort - meist während einer Séance oder bei Spukerscheinungen. Der Gegenbegriff zu einem Apport ist der Asport - plötzliches Verschwinden von Gegenständen.
////ENGLISH WIKIPEDIA - SÉANCE -////
***
***
///EKTOPLASMA///
Donnerstag, 8. Dezember 2011
17) France - Pont du Gard /last Station of our Journey
*
*
![]() |
| Postkartenmotiv |
![]() |
| Postkartenmotiv |
Der Pont du Gard ist eine römische Aquäduktbrücke im Süden Farnkreichs im Département Gard. Sie ist von beeindruckender Höhe und beinhaltet einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich - zählt zu den wichtigsten erhalten gebliebenen römischen Brückenbauwerken der Welt und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Pont du Gard bedeutet übersetzt Brücke über den Gard womit der heutzutage unter dem Namen Gardon bekannte Fluss gemeint ist.
Die Aquäduktbrücke war Teil eines fast 50 km langen Aquäduktes, mit dem Wasser von den Quellen nahe Ucetia = Uzès zur römischen Stadt Nemausus = Nimes transportiert wurde. Die Brücke ist 49 m hoch und umfasst 3 Etagen - eine untere,mittlere und obere Ebene. Auf der oberen Ebene verläuft die alte Wasserleitung die 1,8 m hoch und 1,2 m breit ist und ein Gefälle von 0,4 % aufweist.
Geschichte der Brücke und der Wasserleitung
Die Brücke soll laut neueren Erkenntnissen in der Mitte des 1. Jhrdt. n. Chr. entstanden sein. Die Brücke wurde gebaut um das Tal des Flusses Gardon zu überwinden. Etwa 20.000 Kubikmeter Wasser flossen nach der Fertigstellung täglich über den Aquädukt nach Nimes. Der größte Teil der Wasserleitung musste unterirdisch in den Fels gehauen werden. Nimes hatte zu der Zeit etwa 20.000 Einwohner, mit einem Verbrauch von 1 Kubikmeter pro Tag und Kopf lag dieser um ein Vielfaches über dem Verbrauch des heutigen Durchschnittseuropäers. Das gesamte Aquädukt besaß ein durchschnittliches Gefälle von 24 cm/km. auf welche Weise die damaligen Baumeister eine derart exakte Berechnung angestellt haben ist bis heute ungeklärt. Die Wasserleitung nach Nimes hat alles andere als einen geradlinigen Verlauf! Die Luftlinie zwischen Quelle und Ziel beträgt zwar nur 20 km, aber dazwischen befinden sich diverse Gebirgsformationen. Man musste daher große Umwege in Kauf nehmen und kam somit auf eine Gesamtlänge von 50 km. Trotzdem ist das Gesamtgefälle nicht höher als 12 Meter und das, obwohl man beim Bau auf die besonderen Erfordernisse in den Teilstrecken Rücksicht nehmen musste. Vor und in Kurven musste die Fließgeschwindigkeit durch Verminderung des Gefälles gesenkt werden, um die auf die Kurvenäußeren Wände des Aquädukts wirkenden Kräfte möglichst gering zu halten und so aufwendige Sicherheitsmaßnahmen zu vermeiden. Damals erhöhte man das Gefälle vor der Brücke und senkte es danach, was auch sofort zu Problemen und einem erforderlichen Umbau führte. Man wollte vermeiden, die Brücke zu hoch zu bauen. Die Brücke musste wegen der ursprünglichen Planung jedoch direkt nach Inbetriebnahme nochmals ausser Betrieb genommen werden. Sie wurde aufgestockt und der Wasserlauf führte anschließend durch die Wälder von Remoulins. Die Aufstockung ist heute noch zu erkennen.
Seit dem 4. Jhrdt. wurde die Pflege der Wasserleitung vernachlässigt, im laufe des 9. Jhrdt. wurde das Aquädukt vollends unbrauchbar und die Menschen der Umgebung begannen die Steine der Wasserleitung abzutragen und für andere Zwecke zu nutzen. Bereits in mittelalterlicher Zeit und bis ins 18. Jhrdt. hinein wurde der Pont du Gard als Straßenbrücke benutzt. 1747 entstand neben dem Aquädukt eine neue Straßenbrücke in Höhe der unteren Ebene damit der Bau nicht zu sehr inanspruch genommen wurde. Mittlerweile wurde die Straßenbrücke für den Autoverkehr gesperrt. In der Nähe sind ein Museum, ein Besucherzentrum und Parkplätze eingerichtet. 1985 wurde die Brücke in die UNESCO Weltkulturerbe - Liste aufgenommen.
*
*
Bauweise
Die Aquäduktbrücke Pont du Gard ist im opus quadratum (römische Quaderbauweise) errichtet, das heißt es wurden Kalksteine verwendet die alle gleich hoch waren. Das Baumaterial bestand aus grobem, gelbem Muschelkalk, wobei kein Mörtel verwendet wurde: Die Steine werden gegeneinander durch den vorhandenen Druck und die dadurch entstehenden Reibkräfte zusammengehalten. Für den Bau an diesem eindrucksvollen Monument standen den Bauarbeitern (etwa 1000 Mann arbeiteten 3 Jahre lang daran) folgende Werkzeuge/Hilfsmittel zur Verfügung: Meißel, Schlägel, Winkel, Wasserwaage, Schaufel, Baukräne mit Flaschenzügen. Die Baukräne wurden von Männern angetrieben, die in einer Tretmühle liefen, ähnlich einem Hamsterrad.
Überrall am Mauerwerk ragen unregelmäßige Steine hervor, an denen bei der Konstruktion die Baugerüste verankert wurden. Man ließ sie nach der Fertigstellung stehen, um bei eventuellen Reparaturen sofort neue Gerüste anlegen zu können. Möglicherweise wurden die Steine aber auch wegen Geldmangel belassen. Daraus entwickelte sich ein Stilelement, das man auch heute bei romanischen Kirchen und anderen Bauwerken noch sieht.
*
| Straßenbrücke - untere Ebene |
*
| Straßenbrücke - untere Ebene |
***
3 Olivenbäume am Pont du Gard:
Diese majestätischen Olivenbäume wurden damals von den Römern gepflanzt. Da es drei sind, sagt mir meine Logik, daß diese eventuell für die Fertigstellung jeweils der 3 Etagen stehen? Im Internet gibt es zu den Olivenbäumen so gut wie keine Informationen, bzw. gab ich nach 10 Internetseiten den Geist auf. Fakt ist, daß diese Bäume mit der Fertigstellung der Brücke gepflanzt wurden und somit über 1000 Jahre alt sind. Ein Olivenbaum soll 1103 Jahre alt sein.
***
*
***
***
***
*
***
Blick von der Mitte der Brücke hinunter ins Tal
Views from the middle of the Bridge
*
*
Mittwoch, 16. November 2011
Im Grusel/Naturalienkabinett. Visiting a "Chamber of Horror".
***
***
***
***
*
*
***
***
***
***
***
*
***
***
***
Die Bilder entstammen dem Museum Anatomicum in Marburg. Trotz meiner Ambivalenz zu den Menschenteilen (u.a. in Gläsern) möchte ich die Bilder zeigen. An diesem Tag war draußen strahlend heller Sonnenschein, weswegen ich den Lichteinfall auf manchen Objekten mag. Dieselbigen lösten eher Abscheu und Ekel aus. Das lebendige Treiben in der Stadt hatte eine wohlig heilsame Wirkung nach dem morbiden Konsum. Auf der Homepage zu lesen: "Seit nahezu 15 Jahren besteht das Museum Anatomicum am Fachbereich Humanmedizin der Phillips-Universität, in dem regelmäßig öffentliche Führungen und Demonstrationen anatomischer Präparate durchgeführt werden, ohne dass der Zweck und Sinn dieser Einrichtung jemals in Frage gestellt worden wäre. Eingebettet in einen klar erkennbaren medizinhistorischen Kontext als universitäre Lehrsammlung und aufbauend auf einem ausgedehnten Fundus makroskopisch- und mikroskopisch-anatomischer , embryologischer und vergleichend anatomischer Präparate aus vier Jahrhunderten anatomischer Forschung, wird in fünf thematisch unterschiedlich ausgerichteten Räumen die komplexe Struktur des menschlichen und tierischen Organismus und die Entwicklung seiner Erforschung geboten." Was medizinhistorisch das herausschneiden von Tätowierungen (auf Indianerhäuten) nötig macht, frage ich mich dennoch. Das war unter anderem zuviel des Guten. Trotz der Vielzahl der "Naturalien" sollen sich 70% des Fundus noch in den Kellerräumen des Gebäudes befinden und aus Platz/Raummangel nicht ausgestellt werden können. Wie es wohl ist, dort unten im Keller? Zur Homepage *click* hier.
Abonnieren
Posts (Atom)











